SCHIEFER - mit dem Schatz der Erde gut beDACHt

Gewinnen, Fördern, Sägen, Spalten, Zurichten, diesen langen Weg muss der Untertage gewonnene Schiefer zurücklegen bis er zu einem wertvollen Dachstein wird der jedem Dach und jeder Fassade den Flair des Exklusiven verleiht.

Qualifizierte Fachleute gewinnen und fördern den Schiefer aus enormen Schieferlagen in 300 bis 400 m Tiefe mit modernstem Gerät aus der Erde. Speziell hierfür entwickelte Maschinen ermöglichen einen sicheren, kostengünstigen Abbau.

Mit einer Säge werden die Blöcke auf eine Größe von einer Tonne vorbereitet dann trennt ein gelenkgesteuerter Meißel sie aus dem Berg wo sie mit Radladern zu Loren transportiert werden die sie dann weiter zum Förderschacht bringen. Der Weitertransport geschieht mit Förderkörben. „Zweimal Schlag“ ist das Zeichen die Förderkörbe in Gang zu setzen, dann erblickt der Schiefer nach Millionen Jahre der „Reife“ das Tageslicht.

Die Übertage-Produktion beginnt mit dem Zuschnitt der Schieferblöcke in die zur Weiterverarbeitung gewünschte Größe. Die erste Form der bergfeucht gehaltenen Schiefer-Blöcke wird mittels modernster Lasertechnik und speziellen Diamantsägen erzielt. Das Spalten allerdings wird auch heute noch in qualifizierter Handarbeit ausgeführt. Die Blöcke werden in Platten von ca. 5mm Stärke gespalten. Direkt im Anschluss setzt die Qualitätskontrolle ein und prüft die Spaltdicke. Lediglich optimale Spaltdicken gelangen zum nächsten Arbeitsprozess dem Zurichten. Beim sogenannten Zurichten erhält der Schiefer seine endgültige Form, die Löcher werden eingestanzt und die fertigen Schieferplatten nach Größe sortiert. Dies erspart an der Baustelle einen großen Zeitaufwand, mussten die Platten doch früher dort von Hand sortiert werden. Das reduziert die Kosten und erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit.

hintergrund schiefer